Hinweis: Mit der Maus kurz auf Bild verweilen ---> Kurzbeschreibung erscheint!
Die Anreise erfolgte am Sonnabend über A9 nach München, über Garmisch-Partenkirchen zum Fernpass und von da über Imst ins Pitztal. Da wir am späten Sonnabend Nachmittag ankamen, haben wir an diesem Tag nichts mehr unternommen.
Am Sonntagmorgen unternahmen wir einen ersten Spaziergang in der Nähe, den wir dann aber wegen des einsetzenden Regens unterbrechen mussten. Der Regen endete dann erst am Dienstagnachmittag.
Im untenstehenden Bild ist ein Blick zum Wasserfall des Bichlbachs am Montag zu sehen, wenn man mit der Maus darüberfährt, die Situation am Dienstag (braune Brühe), als die Hochwassersituation am kritischsten war.
Am Dienstag war das obere Pitztal mit der Gemeinde St. Leonard sowohl in Richtung Imst, als auch in Richtung Mandarfen durch Murenabgänge abgeschnitten.
Am nächsten Tag war die Strasse Richtung Imst vollkommen wiederhergestellt und in St. Leonard existierte eine Behelfsstrecke, die wechselseitig befahren wurde.
Den im Vergleich zu anderen Tälern in Tirol geringen Schaden zeigt das unten stehende Bild.
Ein Murenabgang am Biedererbach hatte die Pitze zugeschüttet und das sich dahinter stauende Wasser suchte sich einen neuen Weg durch den Strassentunnel der Lawinenverbauung. Das Wasser hat die Strassendecke zerstört. Im Bild kann man den Murenabgang, den schnell freigebaggerten Pitzeverlauf sehen und davor den Waldweg als Behelfsstrecke.
Ab Mittwoch wurde dann das Wetter besser und man konnte erste Wanderungen wagen. Für die Wanderwege gilt es ebenso wie für den Strassenbau: Die Österreicher sind katastrofenerprobt.
Bereits einen Tag nach dem Hochwasser gab es auch für einige Wanderwege bereits mit Farbmarkierungen gekennzeichnete Ersatzwege, wo die Wildbäche Brücken weggespült hatten. Man handelt dort einfach und macht nicht erst einmal europaweite Ausschreibungen für den Auftrag usw....
Die weiteren Bilder lasse ich einfach wirken. Denkt daran: Eine Erklärung gibt es, wenn man mit der Maus drüberfährt...
Technische Daten:
Baujahr: 1994
Spannweite: 137,7 m
Brückenhöhe: 94m
Seile: 60 mm
Mindestbruchlast: 3.650 kn
Fazit:
Auf die ersten Tage hätten wir ganz gerne verzichtet, aber das Wetter kann nun einmal niemand beeinflussen.
Ansonsten ist das eine schöne Gegend, aber im Winter dürfte es mit der Ruhe vorbei sein...
Kleiner Service:
Die aufgezeichnten GPS-Tracks der Wanderungen gibt es hier
wieder als ZIP-Datei, falls sie jemand nachvollziehen möchte...