Bearbeitungsstand: 13. Juli 2004
Hinweis: Mit der Maus kurz auf den Bildern verweilen ---> meist erscheint eine Kurzbeschreibung!
Die Wanderung mit Studiosus führte uns durch 3 Länder: Frankreich, Spanien und Andorra.
Nachdem wir die "Gluthölle" Toulouse (30 Grad im Schatten!) in Richtung Ost-Pyrenäen verlassen hatten, unternahmen wir von Font Romeu aus unsere ersten Wanderungen.
Nur eine kleinen Eindruck kann das Bild unten vermitteln.
Es wird auch der Beweis erbracht, dass es sehr wohl möglich ist, in den erfrischenden Bergseen (ca. 2200m hoch) zu baden (Maus)!
Einen kleinen Eindruck der Flora zeigen die folgenden beiden Bilder.
Es gibt auf so einer Wanderstudienreise auch umfangreiche Kulturinformationen.
So wurden viele Kloster, Burgen und Kirchen besucht.
Im Bild unten ist zum Beispiel St-Martin-du-Canigou zu sehen.
Auch in Andorra wurde gewandert. Wenn man erst einmal die Stadt La Viella (im Bild unten im Hintergrund) verlassen hat, gibt es wunderschöne Landschaften zu sehen.
Den Pyrenäenbären sind wir in freier Natur nicht begegnet. Aber als kleiner Ersatz gab es im spanischen Arties ein Gehege mit 2 Bären. Einer davon ist unten zu sehen.
Wieder in Frankreich gab es einen Besuch der Pilgerstadt Lourdes. Im Bild unten ist die Schlange zu sehen, die durch die Pilgergrotte du Loup walzt, auf ein Wunder hoffend.
Auch "heiliges" Wasser wurde kanisterweise weggeschleppt. Man muss schon sehr verzweifelt sein...
In den Zentralpyrenäen wurden echte Naturschauspiele geboten. Eines war auf der Wanderung von Cauterets zum Lac de Gaube zu sehen. Wasser ohne Ende tobte in Kaskaden zu Tal. Stellvertretend im Bild unten die Cascade de Lutour.
Das Bild oben zeigt den Lac de Gaube (1730m) mit seiner herrlichen Umgebung. Auch hier wieder der Beweis, dass man darin baden kann (Maus).
Ein weiteres Naturschauspiel ist der Cirque de Gavarnie, wo uns unsere nächste Wanderung hinführte. Wir wanderten von Gavarnie aus zum Refugio des Espuguettes, wo es ein Käsepicknick gab (Bild unten). Noch weiter unten ist dann die Hütte und im Hintergrund die "Rolandbresche" im Bergkamm zu sehen.
Die Wanderung führte dann direkt in den Cirque de Gavarnie hinab, wo sich dann das untenstehende Bild mit den 400m langen Wasserfall bot.
Die dritte Wanderung in den Zentralpyrenäen führte dann in der Umgebung des Pic du Midi d'Ossau,
dessen charakteristische Doppelspitze im Bild oben zu sehen ist.
Selbstverständlich wurde auch in diesem Bergsee gebadet...
Die letzte Wanderung sollte uns dann auf dem Jakobsweg entlangführen. Die Einstimmung gab es in St-Jean Pied-de-Port. Im Bild unten ist eine einfache Pilgerherberge mit Doppelstockbetten zu sehen. Der Pilgerstab mit der Jakobsmuschel vor der Tür dürfen nicht fehlen.
Die Wanderung führte im Baskenland von Frankreich nach Spanien hinüber. Dabei passierten wir den Entfernungsstein, der die 765km bis Santiago de Compostella, dem wirklichen Pilgerziel, anzeigt (Bild oben links). Wir wanderten allerdings nur bis Roncesvalles (ca. 17km). Im Bild oben rechts ist der Grenzstein nach Navarra, Spanien, zu sehen.
Danach ging es dann noch Richtung Atlantikküste. Dabei gab es einen Zwischenstopp in Espelette, wo die Kirche und der Bauernmarkt besucht wurde. In der Kirche entstand dann der Versuch ein Gruppenbild zu knipsen. Da wir keinen echten Berggipfel während der Wanderungen erklommen, ergab sich nie eine richtig gute Gelegenheit. Wie man im Bild unten sehen kann, ist der Versuch auch nicht so gelungen, aber wer mag, kann sich die beiden Teilbilder mit der rechten Maustaste hier herunterladen: Bild1 (358 kBYte) bzw. Bild2 (353 kByte)
Danach ging es dann über Biarritz an der Atlantikküste (siehe Bild oben, dass die Kirche und den alten Fischerhafen zeigt), wo selbstverständlich wieder gebadet wurde, und die A64 wieder in Richtung Toulouse. An der A64 war dann passend zur derzeitigen Tour de France das Tour-de-France-Denkmal im Bild unten zu finden.
Bei unseren zweiten Besuch in Toulouse waren die Temperaturen wesentlich angenehmer und den heimatlichen Bedingungen ganz gut angepasst.
Hier wieder ein kleiner Service:
Alle aufgezeichneten GPS-Tracks, für diejenigen, die sich für GPS interessieren (gezippte Textdateien; 35kByte) und
die Auswertung der GPS-Aufzeichnungen mit Länge, Gesamtaufstieg und Gesamtabstieg der einzelnen Wanderungen (gezippte Excel-Datei; 5kByte) zum Download
(bitte die Werte nicht auf die Goldwaage legen, sondern als Richtwerte betrachten).
FAZIT: Die Wanderstudienreise war recht anspruchsvoll. Es wurde erstmals auf einer von mir gebuchten "Fünf-Fuss-Reise" mehr bergan als bergab gelaufen, was mir wesentlich symphatischer ist.
Nur: die Reisegruppe war mit 25 Personen doch recht gross, obwohl doch alle recht gut miteinander harmonierten...