Korsikaurlaub vom |
| So gab es also für diesen Tag ein Ersatzprogramm, das es aber in sich haben sollte. Wir wurden nach Bonifatu (536m) gefahren, wo wir unsere Wanderung starteten. Da ging es bergauf, bis wir auf den Fernwanderweg GR20 stießen. Diesen folgten wir weiter bergauf bis zur Carozzu-Hütte in 1270m Höhe. Da wir noch gut zu Fuß waren, wanderten wir nach kurzer Rast weiter über die Spasimata-Hängebrücke den GR20 entlang bis in ca. 1650m Höhe. Das Bild rechts zeigt Dieter (von vorn), Thomas und am anderen Ende, brav wartend, Andreas. Am höchsten Punkt unserer Wanderung (ca. 1650m; der GR20 führt da weiter direkt in den Mufrella-Sattel [1985m], was an diesem Tag aber doch zu viel gewesen wäre), die mit kleineren Klettereien verbunden war, klarte es kurz auf, so daß wir kurzzeitig freien Blick auf den Mufrella (2148m) hatten. Wir rasteten kurz und kehrten dann um, denn wir hatten ca. 1150 Höhenmeter bewältigt, die wir wieder hinunter mußten. An der Spasimata-Hängebrücke badeten dann doch noch drei Unerschrockene in dem eiskalten Wasser der Gumpen. Das Bild unten zeigt Gerd nach dem Bad und Thomas badet noch. Andreas war auch Baden, aber zum Fotografieren zu schnell. |
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| Da wir bis 17Uhr Zeit hatten, fuhren wir nicht auf dem kürzesten Weg, sondern zuerst an der Westküste entlang. Das streckt sich ganz schön, es hat sich aber gelohnt. Es gab herrliche Aussichten und die Calanche muß man ganz einfach gesehen haben. dort gibt es die sogenannten Tafonifelsen. Das sind verwitterte Granitfelsen, die durch Erosion von innen ausgehöhlt wurden und die eigentümlichsten Formen annehmen. Über Porto und das Spelunca-Tal ging es dann ins Inselinnere. Dabei kamen wir auch am Col de Vergio (1484m) entlang, wo das Bild rechts entstand. Da sahen wir zum ersten Mal so ein zahmes Schwein, wie es aus der Literatur bekannt war. Es ist doch recht ansehnlich,oder? |
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| Am Morgen waren die Berge fast vollständig in den Wolken verschwunden. Deshalb beschlossen wir eine bereits geplante Fahrt an den äußersten Südzipfel der Insel durchzuführen. Wir fuhren auf dem kürzesten Weg an der Ostküste entlang und besichtigten unterwegs einen alten (genuesischen) Wehrturm und die Hafenstadt Porto-Vecchio. Danach ging es weiter nach Bonifacio, der südlichsten Stadt Korsikas. Im Bild rechts ist deutlich zu sehen, wie die Häuser über den Klippen gebaut wurden. Wie lange das noch hält? Wir besichtigten kurz die Stadt und unternahmen dann eine Wanderung über die Klippen zum Capo Pertusato, dem Südkap Korsikas, von wo man die 12km entfernte Insel Sardinien bereits erkennen kann. |
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| Am Abreisetag (12. Mai) packten wir in aller Ruhe unsere Sachen und fuhren nach unserer Abmeldung nach Bastia. Bei der Abfahrt entstand das Bild rechts. Es zeigt einen Blick vom Eingang unserer Ferienanlage Perla di Mare in die Berge. Wie man sehen kann, ist keine Wolke am Himmel
Der schneebedeckte Berg links ist wahrscheinlich der Monte Rotondo (mit 2622m der zweithöchste Berg Korsikas). In Bastia gab es eine Stadtbesichtigung. Danach wieder eine 4stündige Fährüberfahrt nach Livorno (u.a. fast eine Stunde Vorbeifahrt am Nordteil Korsikas bis zum Cap Corse). In Livorno ging es dann sofort weiter Richtung Gardasee auf den uns schon bekannten Campingplatz Cisano, wo wir Zimmer mieteten. |
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