Gran Canaria Alpin
vom 7. bis 14. März 2004

Bearbeitungsstand: 27. März 2004



Ungeahnte Schwierigkeiten ergaben sich bei der Anreise. Die verspätet angekommene Maschine der Air Berlin, die uns nach Gran Canaria, mit Zwischenlandung in Lanzarote, bringen sollte, war "flugunfähig" (Zitat Flughafenansage). Reperaturversuche, fehlende Ersatzteile usw. führten zu weiteren Verzögerungen. Als dann eine angebliche Ersatzmaschine (aus der eigenartigerweise viele Fluggäste ausstiegen) eintraf, konnte es dann mit fast 12stündiger Verspätung (!) losgehen. Bei der Zwischenlandung in Lanzarote steigerte sich dann die Verspätung auf fast 13 Stunden (!).
Ironie des Schicksals: In der Bordzeitung rühmt sich die Air Berlin als zweitgrößte deutsche Airline, die bald an die Börse gehen will. Wer von denen Aktien kauft...
Ich würde es ja verstehen, wenn so etwas am "Ende der Welt" passiert, aber es ist ein Armutszeugnis innerhalb des Heimatlandes der Airline in einer endlichen Zeit kein Ersatzflugzeug bereitstellen zu können.
So ging uns dann im Prinzip der erste Urlaubstag komplett verloren...

Noch etwas müde von der strapaziösen Anreise, ging es am nächsten Morgen in die Berge. Am ersten Tag wanderten wir direkt vom Hotel los, das fast zentral in der Mitte der Insel in ca. 940m Höhe liegt.
Im Bild links unten sind wir dann das erste Mal in Aktion zu sehen. Die anderen Bilder sprechen für sich selbst, so daß ich auf weitere Kommentierungen verzichte.

Hinweis: Mit der Maus kurz auf den Bildern verweilen ---> meist erscheint eine Kurzbeschreibung!


beim Aufstieg zum Morro de la Hierba Huerto (1243m)
waehrend der Wanderung bei El Cardon (1411m): Blick auf Santa Lucia de Tirajana und den Rest der Wandergruppe (auf dem Sims ueber dem Abgrund)
Azuleos
Gumpen bei den Azuleos
Aussichtsgipfel (1201m) beim Montana de Ojeda: Blick zum Sattel Degollada de Veneguera (Wanderziel im Tal) und dem Teide
beim Pozo de las Nieves (1915m): Blick zum Roque Nublo (rechts) und Teide (ganz hinten)
beim Pozo de las Nieves (1915m): Blick durchs Tirajana-Tal zur Suedkueste
im Barranco de Mina (1254m): herrliches Gruen neben dem Fluesschen
im Barranco de las Nieves (1480m): die Wandergruppe ist dicht zusammen
Montana del Anden del Toro (1573m): Blick ueber das Tal mit La Culata zum Roque Nublo (rechts)
am Fuss des Roque Nublo (1752m): Blick zum Roque Nublo (1803m)
am Fuss des Roque Nublo (1756m): Blick durch einen Felsspalt ins Tal
El Manantial (806m), Gruppenfoto mit Roque Bentaiga
- stehend von links nach rechts: Edmund, Willy, Ilona, Helga, Heidi (verdeckt), Gudrun, Udo, Gerdi, Andreas,
- kniend von links nach rechts: Benito, Marianne, Winfried, Christian

Am letzten Tag haben wir dann das Gruppenbild oben aufgenommen. Da sind einmal alle Wanderer der Wanderwoche zusammen zu sehen. Im Hintergrund rechts ist der Roque Bentaiga (1415m) zu sehen.
Wer das Erinnerungsfoto größer haben möchte, soll doch einfach auf das Bild klicken (Originalbild 2048x1536 Pixel; 600 kByte !) und dort mit rechtem Mausklick das Bild abspeichern.

Im Bild unten aus dem Barranco del Juncal kann man sehr schön sehen, daß es sofort grün wird, wenn etwas Wasser vorhanden ist.
im Barranco del Juncal (934m): es existiert ein kleiner Bach und sofort gibt es Gruenpflanzen

Hier noch ein kleiner Service:
Alle aufgezeichneten GPS-Tracks, für diejenigen, die sich für GPS interessieren (gezippte Textdateien; 46kByte) und
die Auswertung der GPS-Aufzeichnungen mit Länge, Gesamtaufstieg und Gesamtabstieg der einzelnen Wanderungen (gezippte Excel-Datei; 5kByte) zum Download (bitte die Werte nicht auf die Goldwaage legen, sondern als Richtwerte betrachten).

Fazit: Die Wanderwoche war sehr gelungen und anspruchsvoll. Daran konnte auch die Schwierigkeit mit der Anreise nichts ändern.
Bisher hatte ich Gran Canaria immer als Felsen- und Touristeninsel gesehen, aber es gibt dort auch Ruhe und Grün, wenn man die Touristenzentren meidet.

Pfeil ganz nach oben

Rückpfeil zum Anfang